10
Mai
2016

Ein Usedomer Wisent – in memoriam POKEMONKA

Ein Usedomer Wisent – in memoriam POKEMONKA
Sie war bei der Ankunft der Wisente auf Usedom im Juni 2004 drei Jahre alt und die schmächtigste, und ist es auch immer geblieben. Noch im polnischen Gehege wurde sie von einem rabiaten Bullen gegen den Zaun geschleudert, als „Andenken“ behielt sie eine schiefe Hüfte.

Sie wurde nie so stattlich wie die anderen Wisentkühe.
Lange war sie nach der Leitkuh POWIZYTA die Nr. Zwei in der Rangliste, bis die jüngere POJAWINKA vor zwei Jahren diese Position übernahm. POKEMONKA brachte gesunde Kälber zur Welt, insgesamt fünf, davon zwei Bullenkälber. Mit ihren wertvollen Genen und ihrem Nachwuchs hat sie so einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung ihrer Art geleistet. Der immerhin fast eine Tonne schwere Bulle POCIOTEK hat sie - offenbar bei der Paarung - so schwer verletzt, dass der Tierarzt nur noch die Diagnose Hüftbruch stellen konnte. In so einem Fall bleibt nur noch Einschläfern übrig. Mit POKEMONKA wurde auf Usedom eine neue Wisentzucht begründet. Mit ihrem Verlust beginnt bei den Usedomer Wisenten der Generationswechsel.


Dirk Weichbrodt

Dirk Weichbrodt

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